16. Astrophysik – Gibt es überhaupt „Zeit“?

zu 4: Gibt es überhaupt „Zeit“?

Antwort:

„Zeit als solche“ kann man nicht messen. „Zeit“ ist lediglich ein technischer Vergleichswert, der auf der Basis von Übereinkommen entsteht. Nur diesen kann man messen.

Wenn – gemäß der gängigen Lehrmeinung – Raum und Zeit zuerst mit dem „Urknall“ Realität geworden sind, dann zeigt sich auch hier wiederum die Brüchigkeit dieser wissenschaftlichen Vorgaben. Da „Zeit“ als solche nun tatsächlich nicht meßbar ist, das zur Zeit immer größer werdende Universum (HUBBLE) als solches auch nicht meßtechnisch erfaßt werden kann, da man ja nicht weiß, wie groß es denn noch wird (oder schrumpft es vielleicht auch mal wieder zwischenzeitlich oder beständig, oder ist das ganze ein undulierender Vorgang?), gibt es logischerweise auch keine Auskunft über einen Gesamtbegriff der „Zeit als solcher“. Erschwerend ist zumal die Festlegung einer nicht existierenden möglichen „Vor-Urknall-“ oder „Nach-Urknall-Zeit“. Zeit-Realität wird ergo durch – gemäß der heutigen Lehrmeinung – unwissenschaftliches Horizontdenken deklassiert.

Gemäß der Weltformel der „Theorie der relativen und originalen Realität“ gibt es eine originale Zeit sowie eine relative Zeit, die nach unendlich groß und nach unendlich klein deviiert.

Setzt man den Begriff „Zeit“ in die Weltformel ein, ergibt sich:

T[R(r ∞)] = T[R(r)] > div. ∞ + T[R(r)] < div. ∞

(wobei T[R(r ∞)] die unendliche relative Zeit und T[R(r)] die relative Zeit ist).

T[R(o)] existiert bei: T[R(r)] > div.∞ = T[R(r)] < div. ∞

(wobei T[R(o)] die originale Zeit ist.

„Zeit“ ist eine Form der materiellen relativen Realität (Klassifikation I; S. 4) und somit eine Informations- und Kommunikationsgröße.

Die von unserer Wissenschaft gemessene „Zeit“ ist ergo als technisch bestimmter Vergleichswert lediglich ein Teilstück auf der „Achse aller relativen Realitäten eines Universums“ (s. hierzu die Markierungen a, b, c, d, und e auf der Skizze 2, S. 7).

„Zeit“ ist also – abgesehen von der sog. originalen Zeit – eine durchaus unendlich variable Größe.

Hier besteht ein entscheidender Unterschied zu den Formulierungen von EINSTEIN, der die Lichtgeschwindigkeit als limitierenden Faktor einführte. Gemäß E = mc2 wäre die Masse eines Körpers dann nicht unveränderlich, sie wächst mit der steigenden Geschwindigkeit an.

EINSTEIN formulierte die Lichtgeschwindigkeit als eine absolute Größe, an der sich alle anderen physikalischen Maßsysteme auszurichten haben. EINSTEIN war die begriffliche Vorstellung einer „originalen Geschwindigkeit“ als absolutem Informations- und Kommunikations-Imprint nicht vertraut. In seinen Vorstellungen und ausgedrückten Theorien war für die Begrifflichkeit und Existenz von nach unendlich größer und auch ebenfalls nach unendlich kleiner deviierenden Geschwindigkeiten (und damit auch anderen physikalischen Größen) kein Platz, hätten sie doch seine Festlegungen, die Lichtgeschwindigkeit sei eine absolute Größe, schon damals ad absurdum geführt.