22. Metaphysik – Interpretation der Realität des „Seins“

Wie definiert man den Begriff der METAPHYSIK durch die „Theorie der relativen und originalen Realität und der Weltformel?

Der Deutsche DUDEN definiert METAPHYSIK als „Lehre von den letzten, nicht erfahr- und erkennbaren Gründen und Zusammenhängen des Seins“.

Bei der Analyse dieser Definition wird deutlich, daß das „Sein“ im Mittelpunkt steht. „Sein“ wird – unabhängig von erfahr- und erkennbaren Gründen und Zusammenhängen – zuerst einmal ganz offensichtlich als eine Realität anerkannt.

Realitäten bestimmen die Inhalte der „Theorie der relativen und originalen Realität“ und deren Weltformel.

Die Klassifizierung in der „Theorie der relativen und originalen Realität“ ordnet das „Sein“ unter dem Oberbegriff einer relativen Realität (s. Seite 4) in die dort definierten Gruppen II (immaterielle relative Realität) und Gruppe III b (Addition mehrerer relativer immaterieller Realitäten) ein.

Durch diese Inhaltsdefinitionen der relativen Realität des „Seins“ werden bereits die erfahr- und erkennbaren Gründe und Zusammenhänge des „Seins“ grundsätzlich geklärt.

Zur Verdeutlichung wird die „relative Realität des Seins“ in die Weltformel eingesetzt:

[Rs (r ∞)] = [Rs (r)] > div. ∞ + [Rs (r)] < div. ∞

wobei [Rs (r ∞)] die „unendliche relative Realität des Seins“ und [(Rs (r)] die „relative Realität des Seins“ ist.

Gemäß der „Theorie der relativen und originalen Realität“ gibt es immer auch eine „originale Realität des Seins“ (= [Rs (o)]).

Die „originale Realität des Seins“[Rs (o)] existiert bei [Rs (o)] > div. ∞ = [Rs (o)] < div. ∞

Zur bildlichen Verdeutlichung nutzen wir die Darstellung des „Seins“ in den „Achsen der relativen und originalen Realität“ (s. Seite 7 ff.).

Skizze 13

Skizze 13

A [Rs(o ∞)] = Achse aller nach unendlich deviierenden originalen Realitäten des Seins des
Omniversums (= Multiversums)

A [Rs(r)] div. > ∞ bzw. A [Rs(r)] div. < ∞ = Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein

deviierenden relativen Realitäten des Seins eines beliebigen

Universums

O = markiert den Schnittpunkt zwischen der „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich

klein deviierenden relativen Realitäten des Seins eines Universums“ und der „Achse aller nach
unendlich deviierenden originalen Realitäten des Seins des Ominiversums“.

Skizze 14

Skizze 14

Zeichenerklärung:

[Rs(o)] = originale Realität

[Rs(r)] = relative Realität

A [Rs(o ∞)] = „Achse aller nach unendlich deviierenden originalen Realitäten des Seins des Omniversums“ (=Multiversums)

A [Rs(r)] div. < ∞ bzw. div. > ∞ = „Achse aller nach unendlich groß bzw, nach unendlich klein deviierenden relativen

Realitäten des Seins eines beliebigen Universums des Omniversums“

[Rs(r)] div. > ∞ = nach unendlich groß deviierende relative Realitäten des Seins

[Rs(r)] div. < ∞ = nach unendlich klein deviierende relative Realitäten des Seins

a b c d e markieren unterschiedliche relative Realitäten auf der „Achse aller relativen Realitäten des Seins unseres oder
eines anderen Universums des Omniversums“

o markiert den Schnittpunkt zwischen der „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein deviierenden

relativen Realitäten des Seins eines beliebigen Universums“ und der „Achse aller nach unendlich deviierenden originalen
Realitäten des Seins des Omniversums“ (=Multiversums). Hier befindet sich die originale Realität des Seins = [Rs(o)] eines Universums unter der Bedingung, daß – gemäß der „Weltformel“ für die originale Realität des Seins – [Rs(r)] > div. ∞ = [Rs(r)] < div. ∞ ist.

Was ist das Resultat für die Definition des „Seins“ aus der „Theorie der relativen und originalen Realität“ und der Weltformel?

1: Die Weltformel belegt, daß die „unendlich relative Realität des Seins“ die Summation aller relativer Realitäten des „Seins“ darstellt. Es gibt ergo eine unendliche Anzahl von verschiedenen „Sein“-Formen auf der „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein deviierenden relativen Realitäten des Seins“ eines Universums (vgl. hierzu auch Seite 6 ff.: „Die Achsen der relativen und originalen Realität“).

Folgerichtig gibt es – gemäß der Weltformel – auch eine definierte „originale Realität des Seins“.

2: Diese „originale Realität des Seins“ entsteht am Schnittpunkt der „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein deviierenden relativen Realitäten des Seins“ mit der „Achse aller nach unendlich deviierenden originalen Realitäten des Omniversums“. Die „originale Realität des Seins“ beinhaltet alle Informations- und Kommunikations-Imprints aller unendlichen Formen der „relativen Realität des Seins“.

Damit sind die erfahr- und erkennbaren Gründe und Zusammenhänge des „Seins“ offengelegt. So wie bei allen anderen Realitäten bestehen die Grundbausteine auch der „relativen Realität des Seins“ aus Informations- und Kommunikationsstrukturen! Da diese Informations- und Kommunikationsstrukturen als Informations- und Kommunikations-Imprints auf der „Achse aller nach unendlich deviierenden originalen Realitäten des Ominiversums“ verankert sind, kann auch ein unendlicher Informations- und Kommunikationsaustausch zwischen allen „relativen Realitäten des Seins“ des Omniversums erfolgen (s. Skizzen 3 und 4 auf den Seiten 8 und 9).

Das bedeutet, daß eine „relative Realität des Seins“ aus einer „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein deviierenden relativen Realitäten eines Universums“ via der „Achse aller nach unendlich deviierenden originalen Realitäten des Omniversums“ ihre Informations- und Kommunikations-Strukturen austauschen und auch verändern kann und als „neue“ „relative Realität des Seins“ in derselben oder auch einer beliebigen anderen „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein deviierenden relativen Realitäten eines anderen Universums“ auftritt. Dieser beschriebene Informations- und Kommunikationsaustausch führt zur Interpretation der im nächsten Kapitel aufgewiesenen metaphysischen Phänomene.