20. Biophysik – Interpretation von „Leben und Tod“

Was ist eigentlich „Leben“, was ist der „Tod“, und gibt es ein „Leben nach dem Tod“?

Gemäß der „Theorie der relativen und originalen Realität“ inklusive der Weltformel sind Information und Kommunikation die Grundbausteine einer jeden Realität.

Bezeichnet man „Leben“ – aber auch den „Tod“ – als Realitätszustand, was sie ja zweifelsfrei beide sind, so werden für beide Realitäten (Leben und Tod) Informations- und Kommunikationsstrukturen zu deren Grundbausteinen.

Was heißt das – bezogen auf die „Theorie der relativen und originalen Realität“ inklusive der Weltformel?

Skizze 12

Skizze 12

A [L-Info(r)] div. < ∞ bzw. div. > ∞ = „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein deviierenden relativen

Lebensinformationen eines Universums“

A [L-Info(o ∞)] = „Tod“ = „Achse aller nach unendlich deviierenden originalen Lebensinformationen des Omniversums“

(= Multiversums)

a b und c markieren unterschiedliche relative Lebensinformationen auf der „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach

unendlich klein deviierenden relativen Lebensinformationen eines Universums“ (hier gemeint: eines Körpers,
einer biologischen Einheit wie z.B. eines Menschen)

O markiert den Schnittpunkt zwischen der „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein deviierenden

relativen Lebensinformationen eines Universums“ und der „Achse aller nach unendlich deviierenden originalen

Lebensinformationen des Omniversums“. Hier befindet sich die originalen Lebensinformationen = G-Info(o) eines
Universums unter der Bedingung, daß – gemäß der Weltformel[L-Info(r)] div. > ∞ = [L-Info(r)] div. < ∞ ist.

Explizit: Nur die originale Realität, bei der [R(r)] > div. ∞ = [R(r)] < div. ∞ existiert (s. Seite 5 ff., unter Weltformel), beinhaltet originale Informationen in Form des Informations-Imprints.

Erst wenn diese originale Informationsrealität auf der „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein deviierenden relativen Informationsrealitäten“ nach [R(r)] > div. ∞ oder nach [R(r)] < div. ∞ variiert, wird aus einer originalen Information eine relative Information.

Dieser Vorgang – originale Informationsstruktur und Kommunikationsstruktur deviiert zu relativer Informations- und Kommunikationsstruktur – ist der Animationsprozeß zur Lebensentstehung. Jedes biologische „Leben“ ist de facto nichts anderes als eine relative Realität, also ein Schnittpunkt auf der „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein deviierenden relativen Realitäten eines Universums“. Diese relative Realität „Leben“ besteht also aus einer relativen Informations- und Kommunikationsstruktur, die sich aus deren originalen Informations- und Kommunikationsstrukturen durch Deviation auf der „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein deviierenden relativen Realitäten“ nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein entwickelt hat. Diese Grundstrukturen des Lebens – bestehend aus Information und Kommunikation – bauen sich ein „Haus“ (Zelle, Organ, Körper etc.). Dieses „Haus“ besteht aus den bekannten biologischen Grundstrukturen: Wasser, Eiweiße, Mineralien etc.

Soviel zum „Leben“. Was ist dann der „Tod“?

Wie bereits festgestellt, ist der „Tod“ – so wie das „Leben“ – nichts anderes, als ein Realitätszustand. Gemäß der „Theorie der relativen und originalen Realität“ inklusive der Weltformel beinhaltet jede Realität Informations- und Kommunikations-Imprints als Grundbausteine (s. Seite 11).

„Stirbt“ eine relative Realität „Leben“, dann kann nur ihr „Haus“ (s.o.) physiologisch denaturieren, d.h. die Einzelbestandteile (= biologische Grundstrukturen) der einstigen Formation „Leben“ lösen sich wieder in ihre Urzustände auf und gehen zurück in die vorhandenen biologischen (physikalischen und chemischen) Gesamtmasse.

Was passiert aber mit der übrig gebliebenen Informations- und Kommunikationsstruktur des „Lebens“?

Gemäß der „Theorie der relativen und originalen Realität“ inklusive Weltformel handelt es sich ja beim „Leben“ um eine relative Realität auf der „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein deviierenden relativen Realitäten“; ergo beinhaltet diese relative Realität auch relative Informations- und Kommunikationsstrukturen. „Stirbt“ nun eine relative Realität „Leben“, deviieren deren relative Informations- und Kommunikationsstrukturen zurück zu originalen Informations – und Kommunikations-Imprints.

Der „Tod“ ist also nichts anderes, als ein Zustand, wo sich die originalen Informations- und Kommunikations-Strukturen eines „Lebens“ auf der „Achse aller originalen Realitäten des Omniversums“ als originale Informations- und Kommunikations-Imprints sammeln.

Fazit: Gemäß der „Theorie der relativen und originalen Realität“ inklusive Weltformel ist der „Tod nach dem Leben“ nichts anderes als eine Deviation von relativen Informations- und Kommunikationsrealitäten zurück zu originalen Informations- und Kommunikationsrealitäten dieses „Lebens“.

Natürlich ist das keine Einbahnstraße. So, wie es den „Tod nach dem Leben“ gibt, so gibt es ergo auch ein „Leben nach dem Tod“, denn Informations- und Kommunikations-Imprints sind ja auf der „Achse aller originalen Realitäten des Omniversums“ als Bestandteile aller originalen Realitäten des Omniversums verankert (vgl. Skizze 4 / Seite 9 ff.).

Diese „Achse aller nach unendlich deviierenden originalen Realitäten des Omniversums“ ist der Kommunikationsstrang zwischen allen verschiedenen Achsen der relativen Realität. Das heißt, daß jede dort befindliche originale Informations- und Kommunikationsstruktur – also auch die von jedem „Leben“ – jederzeit in eine x-beliebige „Achse aller nach unendlich groß bzw. nach unendlich klein deviierenden relativen Realitäten eines beliebigen Universums“ deviieren kann.

„Leben nach dem Tod“ heißt dann also: Jedes „Leben“ kann in dieselbe relative Realitätsachse, wo es vorher als relative Realität (z.B. in unserem Universum) war, oder jede unendlich vorhandene andere Realitätsachse deviieren. Dabei können auf der „Achse aller nach unendlich deviierenden originalen Realitäten des Omniversums“ – also dort, wo sich die originalen Informations- und Kommunikations-Imprints des „Lebens“ zunächst einmal im Zustand des „Todes“ befinden – die bisherigen Informations- und Kommunikationsinhalte unendlich variieren. Das heißt: „Leben“ kann nach dem „Tod“ – besser gesagt – im „Todeszustand“ jede Art von neuer „Lebensform“ annehmen. In dieser neuen „Lebensform“ existiert dann das ehemalige „Leben“ in einer x-beliebigen relativen Realität. Selbstverständlich kann das ehemalige „Leben“ auch mit den identischen oder veränderten Informations- und Kommunikationsstrukturen des ehemaligen „Lebens“ in derselben relativen Achse des Omniversums erneut auftreten.

Da „Zeit“ gemäß der „Theorie der relativen und originalen Realität“ inklusive Weltformel eine unendlich variable Größe ist (s. Seite 23 ff.: „Gibt es überhaupt Zeit“?), muß davon ausgegangen werden, daß „Leben“ in Form einer definierten relativen Realität „jederzeit“ – also auch in unserer eigenen Achse der relativen Realität (also unserem eigenen Universum) – auftreten kann.

Die „Theorie der relativen und originalen Realität“ inklusive der Weltformel liefert mit dem Kapitel „Interpretation von Leben und Tod“ die Grundlage, die Animation und Destruktion von biologischen Strukturen – aber eben auch des eigenen Lebens und des eigenen Todes – als relative und originale Realität zu begreifen, wobei der Tod nichts anderes als die Transformation von relativen Realitätsstrukturen (= „Leben“) zu deren originalen Informationsstrukturen (= „Tod“) ist.

Die Grundbausteine des eigenen Lebens (das sind Information und Kommunikation) bleiben also immer erhalten!